Fokusthemen

Die Rolle des dorsalen Zuganges

Obwohl der anteriore Zugang in der Primär- und Revisionsendoprothetik dem dorsalen Zugang grundsätzlich vorzuziehen ist, gibt es dennoch einige Indikationen, bei denen der dorsale Zugang von Vorteil ist. Speziell bei gewissen posttraumatischen Situationen und segmentalen Defekten des hinteren Pfeilers bietet er Versorgungsmöglichkeiten, die sonst nicht vorhanden wären.

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Jatros, 15.02.2018
Orthopädie & Traumatologie

Kardiologie & Gefäßmedizin

Brugada-Syndrom und die Gefahr des plötzlichen Herztodes

Das erstmals im Jahre 1992 beschriebene Brugada-Syndrom (BrS) ist eine seltene erworbene Ionenkanalerkrankung eines strukturell unauffälligen Herzens und eine der Hauptursachen des plötzlichen Herzstillstandes.1 Die Prävalenz des BrS in der Gesamtbevölkerung liegt etwa bei 1 : 2000 bis 1 : 5000. Patienten in asiatischen Ländern weisen die für das BrS typischen EKG-Veränderungen im Vergleich zu Patienten in Europa und den USA häufiger auf.

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Jatros, 01.03.2018
Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Wie messen wir den Blutdruck 2018?

Die neuen US-amerikanischen Empfehlungen zur Prävention, Erkennung, Abklärung und Behandlung des Bluthochdrucks bei Erwachsenen, bei der Jahrestagung der American Heart Association im November 2017 vorgestellt, haben nicht nur die Blutdruckzielwerte mit 130/80mmHg für große Gruppen der Bevölkerung nach unten revidiert. Es wurde auch die Bedeutung einer standardisierten Blutdruckmessung in der Praxis betont und diese detailliert erklärt, des Weiteren wurde die Notwendigkeit einer „Out of office“-Blutdruckmessung hervorgehoben. Die vorliegende Arbeit thematisiert das Blutdruckmessen per se.

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Jatros, 01.03.2018
Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Aufregung um neue US Guidelines zur ­Hypertonie – „much ado about nothing!“

Nach Präsentation und konsekutiver Publikation der neuen Behandlungsrichtlinien für arterielle Hypertonie der US-amerikanischen Fachgesellschaften American Heart Association (AHA) und American College of Cardiology (ACC) auf dem AHA-Kongress im November 2017 in Anaheim schlugen die Wellen der Empörung hoch.1 Der Grund der Aufregung sind die nunmehr empfohlenen niedrigeren Blutdruckzielwerte (<130/80mmHg) im Vergleich zur älteren JNC-7-Guideline2 (Tab. 1).

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Jatros, 01.03.2018
Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Arzt-Patient-Gespräche im Zeitalter von Dr. Google und Fake News

Dr. Google wird häufig konsultiert, hat aber nicht den besten Ruf. Suchbegriffe aus dem Bereich der inneren Medizin stehen auf der Hitliste ganz oben. Wie geht man mit in dieser Form informierten Patienten in der Praxis um? Informationsflut und Fake News können unsere Patienten verunsichern und gefährden. Wie können wir die Digitalisierung zugunsten unserer Patienten nutzen?

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Jatros, 01.03.2018
Kardiologie & Gefäßmedizin | Diabetologie & Endokrinologie

Kardiologie & Gefäßmedizin

Betreuung der Herzinsuffizienz in der Praxis

Herzinsuffizienz ist auf dem besten Weg, zur Volkskrankheit zu werden. Die Hausärztin und der Hausarzt* werden eine zentrale Rolle in der Betreuung einnehmen: von der oft schwierigen Diagnosestellung bis zur akuten Behandlung bei Verschlechterung.

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Jatros, 01.03.2018
Kardiologie & Gefäßmedizin | Allgemeinmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Interventionelle Therapie zur Verhinderung von Schlaganfall

Die Guidelines einen Verschluss des offenen Foramen ovale (PFO) betreffend waren bislang sehr zurückhaltend in Richtung einer Empfehlung, eine interventionelle Therapie einzusetzen. Im September 2017 sind nun im „New England Journal of Medicine“ drei wegweisende Studien erschienen, die das therapeutische Vorgehen gewiss entscheidend beeinflussen werden. Der Vorhofohrverschluss wird in Guidelines bereits als schwache IIb-Empfehlung unter besonderen Umständen (bei Kontraindikation gegen orale Antikoagulanzien und hohem Embolierisiko) geführt, in Anbetracht der möglichen interventionellen Risiken ist meines Erachtens diese Zurückhaltung durchaus gerechtfertigt.

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Jatros, 01.03.2018
Kardiologie & Gefäßmedizin | Neurologie

Kardiologie & Gefäßmedizin

Leitliniengerechte Antikoagulanzientherapie bei thromboembolischen Erkrankungen

Thromboembolien sind das Ergebnis einer prothrombotischen Verschiebung des hämostatischen Gleichgewichtes. Die Inzidenz venöser Thromboembolien wird weltweit mit 0,7 bis 2,7 Ereignissen pro 1000 Einwohnern angegeben (2 bis 7/1000 bei Patienten >75 Jahre).1 In der Europäischen Union wurden 2004 (ca. 454 Mio. Einwohner) über 1 Mio. venöse Thromboembolien beobachtet, von denen 540 000 tödlich verliefen.2 Venöse thromboembolische Erkrankungen tragen damit in erheblichem Umfang zum allgemeinen Krankheits- und Sterberisiko bei. Entsprechend wird der Behandlung venöser Thromboembolien große Bedeutung im klinischen Alltag beigemessen.

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Jatros, 01.03.2018
Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Vaskuläre Kalzifikation: Entstehung und klinische Bedeutung

Die vaskuläre Kalzifikation ist ein aktiver Prozess sowie ein unabhängiger Risikofaktor für die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität und damit von großer klinischer Bedeutung. Im folgenden Artikel soll die Rolle von Vitamin K, Vitamin-K-Antagonisten, NOAK und einer Reihe weiterer Medikamente besprochen werden.

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Jatros, 01.03.2018
Kardiologie & Gefäßmedizin