Fokusthemen

Uroonkologie: das Wichtigste von 2017

Die Österreichische Gesellschaft für Urologie und Andrologie (ÖGU) hatte vom 10. bis 11. November zu ihrer Fortbildungstagung nach Linz geladen. Linz hat bereits Tradition, neu war der Veranstaltungsort: In diesem Jahr bot die voestalpine Stahlwelt Raum für die zahlreichen Vorträge, Fallpräsentationen und Symposien. Die Themen reichten von der Inkontinenz über die Nuklearmedizin bis zu Harnsteinen und Infektionen. Eine eigene Sitzung widmete sich der Berufspolitik. Den größten Raum nahm aber die Uroonkologie ein.

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Urologik, 14.12.2017
Urologie & Andrologie | Gynäkologie & Geburtshilfe

Onkologie

Patienten profitieren insbesondere in der ersten Therapielinie

Beim rezidivierten oder refraktären Mantelzelllymphom kommt es mit jeder Therapielinie zu einer Abnahme der Therapiedauer, weswegen ein Therapieziel die längere Ansprechdauer und eine Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) sind. In einer gepoolten Analyse wurden die Daten von 370 Patienten, die in den drei Studien SPARK, RAY und PCYC-1104 mit Ibrutinib, einem Inhibitor der Bruton-Tyrosinkinase (BTK), behandelt wurden, ausgewertet. Beim ASH-Kongress präsentierte Simon Rule, Plymouth/Großbritannien, die aktualisierten Ergebnisse mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 41 Monaten (ASH 2017, Abstr. #151).

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Jatros, 01.02.2018
Onkologie | Hämatologie

Hämatologie

Elotuzumab vertieft Ansprechen nach ASCT

In der Phase-III-Studie ELOQUENT-2 konnte mit der Gabe des SLAMF7-Inhibitors Elotuzumab zusätzlich zu Lenalidomid und Dexamethason bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) erreicht werden. Nun prüften Sheeba K. Thomas, Houston/USA, und Kollegen die Addition von Elotuzumab zu Lenalidomid in der Erhaltungstherapie nach autologer Stammzelltransplantation (ASCT) (ASH 2017, Abstr. #840). Primärer Endpunkt der Studie war das PFS, definiert als die Zeit von der ASCT bis zum klinischen Krankheitsprogress oder Tod des Patienten.

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Jatros, 01.02.2018
Hämatologie | Onkologie

Hämatologie

Ixazomib plus Lenalidomid in der Erhaltung nach Stammzelltransplantation

Es wurde gezeigt, dass Patienten von einer Lenalidomid-Erhaltungstherapie nach autologer Stammzelltransplantation (ASCT) mit einer Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) und des Gesamtüberlebens (OS) profitieren. Ixazomib, so die Hypothese von Krina K. Patel, Houston/USA, und Kollegen, könnte die Wirksamkeit der Lenalidomid- Erhaltungstherapie möglicherweise verstärken. In einer Phase-II-Studie wurden daher 64 Patienten mit der Kombinationstherapie behandelt (ASH 2017, Abstr. #437). Die Patienten waren median 60 Jahre alt und mehrheitlich im ISS-Stadium I.

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Jatros, 01.02.2018
Hämatologie | Onkologie

Hämatologie

Wechsel von zweimal auf einmal täglich Nilotinib

Die Standarddosierung von Nilotinib erfordert zweimal täglich eine Ernährungspause für 2 Stunden vor und 1 Stunde nach der Medikamenteneinnahme und ein Intervall von 12 Stunden zwischen den beiden Applikationen. „In-label“ ist eine Dosisanpassung zur einmal täglichen Gabe, wenn entsprechende Toxizitäten vorliegen. In der NILO-RED-Studie wurden retrospektiv Daten aus der alltäglichen Praxis herangezogen, um die für den Patienten angenehmere einmal tägliche Gabe von Nilotinib mit dem Therapieerfolg ins Verhältnis zu setzen (ASH 2017, Abstr. #318).

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Jatros, 01.02.2018
Hämatologie | Onkologie

Onkologie

EURO-SKI-Studie identifiziert Voraussetzungen für TKI-Absetzung

Unter der Therapie mit Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) haben Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) eine ähnliche Prognose wie gesunde Menschen. Seit einiger Zeit wird nun daran geforscht, ob nicht die TKI bei Erreichen einer gewissen Tiefe der Remission abgesetzt werden können. Bei mehr als 2500 Patienten wurde die Imatinib-Therapie innerhalb von Studien abgesetzt. Bei etwa 85–90% der Patienten, die dabei einen Rückfall erlitten, kam es zu einem molekularen Rezidiv innerhalb von 6 Monaten, welches bei 90–95% der Patienten durch erneuten Start der Therapie wieder in eine Remission verwandelt werden konnte.

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Jatros, 01.02.2018
Onkologie | Hämatologie

Onkologie

Blutbildwerte entsprechen bei PV nicht der Symptomlast

Die Notwendigkeit einer regelmäßigen Erfassung der Symptome bei der Versorgung von Patienten mit Polycythaemia vera (PV) ging aus den Daten der REVEAL-Studie hervor (ASH 2017, Abstr. #2924).

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Jatros, 01.02.2018
Onkologie | Hämatologie

Hämatologie

Kombination von BTK- und PD-1-Inhibition geprüft

Da PD-1-Inhibitoren bei verschiedenen hämatologischen Entitäten einen klinischen Benefit zeigen konnten und in Xenograft-Modellen eine verbesserte Antitumoraktivität eines Checkpoint-Inhibitors durch Ibrutinib erreicht wurde, untersuchten Anas Younes, New York/USA, und Kollegen die Kombination von Ibrutinib (420mg bzw. 560mg, qd) mit Nivolumab (3mg/kg, q2w) bei Patienten mit rezidivierter oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie oder kleinzelligen lymphozytischen Lymphomen (CLL/SLL), follikulären Lymphomen (FL), diffusen großzelligen B-Zell-Lymphomen (DLBCL) oder Richter-Transformationen (ASH 2017, Abstr. #833).

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Jatros, 01.02.2018
Hämatologie | Onkologie

Onkologie

Vielversprechende Kombination mit BCL-2-Inhibitor und CD20-Antikörper

In der Phase-Ib-Studie GP28331 wurde die chemotherapiefreie Kombination aus dem BCL-2-Inhibitor Venetoclax und dem CD20-Antikörper Obinutuzumab sowohl im Rezidiv als auch in der Erstlinientherapie untersucht. Beim ASH-Kongress stellte Ian W. Flinn, Nashville/USA, aktualisierte Daten zu Sicherheit und Effektivität sowie Ergebnisse bezüglich der MRD(„minimal residual disease“)- Negativität der Erstlinienkohorte vor (ASH 2017, Abstr. #430).

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Jatros, 01.02.2018
Onkologie | Hämatologie