Table of Contents Table of Contents
Previous Page  53 / 66 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 53 / 66 Next Page
Page Background

HÄMATOLOGIE & ONKOLOGIE

InterVIew

Hämatologie & Onkologie 5 /2017

49

Referenzen: 1.

Larkin J et al. Overall Survival Results From a Phase IIITrial of Nivolumab Combined With Ipilimumab inTreatment-naïve Patients With Advanced Melanoma (CheckMate 067). AACR Congress 2017; OP CT075 |

2.

Larkin J et al. Overall Survival Results From a Phase IIITrial of Nivolumab Combined With Ipilimumab inTreat-

ment-naïvePatientsWithAdvancedMelanoma (CheckMate067).AACRCongress2017;AbstractCT075

OPDIVO® (Nivolumab). I:

Behandlung von lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) nach vorangegangener Chemotherapie. Behandlung des fortgeschrittenen (nicht resezierbaren oder metastasierten) Melanoms bei Erwachsenen als Monotherapie oder in Kombination mit Ipilimumab.

Behandlung von erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom nach vorangegangener antiangiogenerTherapie. Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidivierendem oder refraktärem klassischen Hodgkin-Lymphom (cHL) nach autologer Stammzelltransplantation und Behandlung mit BrentuximabVedotin.

D:

Die

empfohleneDosierungvonOPDIVO®alsMonotherapie ist3mg/kg intravenösverabreichtüber60Minutenalle2Wochen.WährendderKombinationstherapiephasemit3mg/kg Ipilimumab fürdieersten4Dosen istdieempfohleneDosierungvonOPDIVO® 1mg/kg intravenösverabreichtüber60Minutenalle3Wochen,gefolgtvoneinerOPDIVO®

Monotherapie-Phase. Eine ErhöhungoderReduktionderDosiswirdnicht empfohlen.DieBehandlungmitOPDIVO® sollte so lange fortgesetztwerden,wie ein klinischerNutzenbeobachtetwirdoderbisdieBehandlung vomPatientennichtmehr toleriertwird. Fürweitere Informationen zurDosierung siehe Fachinformation.

KI:

Überempfind-

lichkeit gegenüberdemWirkstoffoder einemderHilfsstoffe.

W&V:

OPDIVO®wirdmit immunvermitteltenunerwünschtenWirkungen inVerbindung gebracht,diewahrscheinlich aufdenWirkungsmechanismusdesPräparats zurückzuführen sindund inKombinationmit Ipilimumabhäufiger auftreten. ImmunvermittelteNebenwirkungen,die

schwerwiegendbis lebensbedrohlich sein können, können Lunge,Herz,Verdauungstrakt, Leber,Haut,Muskulatur,Niere, endokrines System,GehirnoderandereOrgansystemebetreffen.Eine systemischehochdosierteTherapiemitKortikosteroiden zusammenmitoderohneandere Immunsuppressiva kann fürdieBehandlung schwerer immun-

vermittelter Nebenwirkungen erforderlich sein. Spezifische Richtlinien für OPDIVO® zur Behandlung von immunvermittelten Nebenwirkungen sind in der Fachinformation beschrieben.WeitereWarnhinweise siehe Fachinformation.

UAW:

Infekt der oberen Atemwege, Pneumonie, Bronchitis, Lymphozytopenie, Leukopenie,Thrombozytopenie,

Anämie, Neutropenie, Eosinophilie, infusionsbedingte Reaktion, Hypersensibilität, anaphylaktische Reaktion, Hypothyreose, Hyperthyreose, Hyperglykämie, Nebenniereninsuffizienz, Hypopituitarismus, Hypophysitis,Thyreoiditis, Diabetes, verminderter Appetit, Hypokalzämie, Hyperkalzämie, Hyperkaliämie, Hypokaliämie, Hypomagnesiämie,

Hyponatriämie,Gewichtsverlust,Hypermagnesiämie,Hypernatriämie,Dehydratation,Kopfschmerzen,periphereNeuropathie,Encephalitis,Schwindel,verschwommenesSehen, trockenesAuge,Uveitis,Myokarditis,Tachykardie,Hypertonie,Pneumonitis,Atemnot,Husten,Diarrhö,Übelkeit,erhöhteLipasewerte,erhöhteAmylase,Kolitis,Erbrechen,

Bauchschmerzen, Stomatitis, Verstopfung, Mundtrockenheit, Gastritis, erhöhte AST, erhöhte ALT, erhöhte alkalische Phosphatase, erhöhtes Gesamt-Bilirubin, Hepatitis, Cholestase, Rash, Pruritus, Vitiligo, trockene Haut, Erythem, Alopezie, Urtikaria, Arthralgie, Schmerzen im Bewegungsapparat, Arthritis, Rhabdomyolyse, Myositis, erhöhtes

Kreatinin, Nierenversagen (inkl. Akuter Nierenschädigung), Müdigkeit, Pyrexie, Ödeme (inkl. Periphere Ödeme), Sarkoidose, Pankreatitis, intestinale Perforation, Duodenititis, toxische epidermale Nekrolyse, tubuläre interstitielle Nephritis.

DF:

10 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung, Durchstechflaschen zu 40 mg/4 ml und

100mg/10ml (A).

Z:

sieheFachinformation.

ZI:

Bristol-Myers Squibb SA,CH-Steinhausen.

Stand der Information:

Dezember2016

.www.swissmedicinfo.ch

YERVOY® (Ipilimumab). I:

Behandlung von fortgeschrittenen (nicht resezierbaren oder metastasierten) Melanomen bei Erwachsenen.

D:

Das empfohlene Induktionsregime fürYERVOY® liegt bei 3 mg/kg, intravenös (i.v.) über einen Zeitraum von jeweils 90 Minuten verabreicht, alle 3Wochen für insgesamt 4 Dosen. Eine Dosisreduk-

tion wird nicht empfohlen. Für weitere Informationen zur Dosierung siehe Fachinformation.

KI:

Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.

W&V:

YERVOY® wird mit entzündlichen Nebenwirkungen aufgrund einer erhöhten oder übermässigen Immunaktivität (immunvermittelte

Nebenwirkungen) inVerbindung gebracht,diewahrscheinlich aufdenWirkungsmechanismusdesPräparats zurückzuführen sind. ImmunvermittelteNebenwirkungen,die schwerwiegendbis lebensbedrohlich sein können, könnenVerdauungstrakt, Leber,Haut,Nervensystem, endokrines Systemoder andereOrgansystemebetreffen.Obwohldie

meisten immunvermittelten Nebenwirkungen während der Induktionsphase auftraten, wurde auch Monate nach der letztenYERVOY®-Dosis über deren Auftreten berichtet. Eine systemische hochdosierteTherapie mit Kortikosteroiden zusammen mit oder ohne andere Immunsuppressiva kann für die Behandlung schwerer immunvermittelter

Nebenwirkungenerforderlich sein.SpezifischeRichtlinien fürYERVOY® zurBehandlungvon immunvermitteltenNebenwirkungen sind inderFachinformationbeschrieben.WeitereWarnhinweise sieheFachinformation.

UAW:

Tumorschmerzen,Anämie,Lymphopenie,Hypopituitarismus (einschliesslichHypophysitis),Hypothyreose,verminderter

Appetit, Dehydratation, Hypokaliämie, Verwirrtheit, periphere sensorische Neuropathie, Schwindel, Kopfschmerzen, Lethargie, verschwommenes Sehen, Augenschmerzen, Hypotonie, Hautrötungen, Hitzewallungen, Dyspnoe, Husten,

Diarrhö, Erbrechen, Übelkeit, gastrointestinale Hämorrhagie, Kolitis,Verstopfung, gastroösophageale Refluxkrankheit, Bauchschmerzen, gastrointestinale Perforation, Dickdarmperforation, intestinale Perforation, infektiöse Peritonitis,

Leberfunktionsstörungen,Ausschlag,Pruritus,Dermatitis,Erythem,Vitiligo,Urtikaria,Alopezie,Nachtschweiss, trockeneHaut,Arthralgie,Myalgie,Muskel-undSkelettschmerzen,Muskelspasmus,Müdigkeit,Reaktionenander Injektions-

stelle,Pyrexie,Schüttelfrost,Asthenie,Ödeme,Schmerzen,grippeähnlicheKrankheit (Symptome),erhöhteALT,erhöhteAST,erhöhteBilirubinwerte,erhöhteAlkalinphosphatasewerte,Gewichtsabnahme,Guillain-Barré-Syndrom, toxische

epidermale Nekrolyse, Myositis, Myokarditis, Rhabdomyolyse.

DF:

5 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung, Durchstechflaschen zu 50 mg/10 ml und 200 mg/40 ml (A).

Z:

siehe Fachinformation.

ZI:

Bristol-Myers

Squibb SA,CH-Steinhausen.

Stand der Information:

April2017

.www.swissmedicinfo.ch

Bei fortgeschrittenem Melanom (nicht resezierbar oder metastasiert)

Nach 2 Jahren Kombinationstherapie:

64%Overall Survival

1,2

Hohes Ansprechen von 59%

1

Mediane Ansprechdauer nicht erreicht

1

Kassenzulässig als Mono- und als Kombinationstherapie

64

%

7356CH17PR03708-0104/2017

KOMBINATION