Fokusthemen

Mikrobiom, Harnwegsinfekt und OAB – wie hängt das zusammen?

Mithilfe modernster Technologien wie der 16S-ribosomalen RNA-Polymerase- Kettenreaktion (16S-rRNA-PCR) konnte der Mythos einer „sterilen Blase“ bzw. eines „keimfreien Urins“, wie er sich oft noch hartnäckig in verschiedenen Bereichen des Lebens hält, widerlegt werden. Durch die Möglichkeit, ursprünglich schlecht oder nicht kultivierbare Bakterien bzw. deren Genome und Metaboliten zu detektieren, entsteht eine gänzlich neue Sichtweise auf Zusammenhänge zwischen Harnwegsinfekten und überaktiver Blase und dadurch bedingt die Möglichkeit, in den kommenden Jahren neue, innovative und hoffentlich auch erfolgreiche Therapien zu entwickeln.

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Urologik, 12.12.2019
Urologie & Andrologie | Gynäkologie & Geburtshilfe | Infektiologie

Diabetologie & Endokrinologie

Herzinsuffizienz und Diabetes

Unter einer Herzinsuffizienz versteht man die Unfähigkeit des Herzens, eine ausreichende Blutversorgung des Körpers zu gewährleisten. Daten aus dem deutschen DPV(Diabetes-Patienten-Verlaufsdokumentation)- Register zeigen, dass die Prävalenz der Herzinsuffizienz bei Menschen mit Typ-2-Diabetes deutlich mit dem Alter ansteigt und in der Altersgruppe über 60 Jahre eine Häufigkeit von knapp 15% erreicht.1

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Jatros, 12.11.2019
Diabetologie & Endokrinologie | Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Die Linksherzhypertrophie im EKG

Unter einer linksventrikulären Hypertrophie (LVH) versteht man eine durch die Vergrößerung der einzelnen kardialen Zellen bedingte Massenzunahme des linksventrikulären Myokards. Dazu ein Update in unserer Serie EKG.

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Jatros, 07.11.2019
Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Einsatz von intrakoronarem Imaging bei perkutaner Koronarintervention

Dank der Entwicklung von medikamentenbeschichteten Stents mit ultradünnen Struts und Fortschritten in der gerinnungshemmenden Therapie sind Komplikationen nach perkutaner Koronarintervention deutlich seltener geworden. Andererseits werden zunehmend komplexere Patienten und komplexere Läsionen mit höherem Komplikationsrisiko behandelt. Hier kann intrakoronares Imaging nachweislich dazu dienen, die Behandlung zu optimieren und die Prognose zu verbessern.

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Jatros, 07.11.2019
Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

ESC-Leitlinien zur Lipidtherapie 2019: praxisrelevante Änderungen

Im Rahmen des ESC-Kongresses in Paris wurden kürzlich die aktualisierten Lipidleitlinien der europäischen kardiologischen Gesellschaft vorgestellt. Sie reflektieren die neuesten Erkenntnisse zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos und haben für die klinische Praxis herausragende Bedeutung.

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Jatros, 07.11.2019
Kardiologie & Gefäßmedizin | Diabetologie & Endokrinologie

Kardiologie & Gefäßmedizin

#Cardiotwitter

Im Juni dieses Jahres erhielt ich die Einladung, am diesjährigen Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) einen Vortrag zum Thema „Be a Twitter Pro“ zu halten. Als großer Fan und aktiver Teilnehmer der kardiologischen „Social Media“-Szene fühlte ich mich mehr als geschmeichelt und geehrt. Bei den Vorbereitungen zu diesem Vortrag kam es mir jedoch plötzlich – wie bin ich hier gelandet?

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Jatros, 07.11.2019
Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiale Transthyretin-Amyloidose durch neue Therapieoption behandelbar

Für die Behandlung der kardialen Transthyretin-Amyloidose (ATTR) liegt derzeit noch keine zugelassene Therapie vor. Neben den rezenten Ergebnissen der Zulassungsstudie des Wirkstoffs Tafamidis konnte auch im Rahmen einer explorativen Analyse gezeigt werden, dass sich eine entsprechende Behandlung positiv auf die „N-terminal prohormone of brain natriuretic peptide“(NT-proBNP)-Konzentration im Serum sowie auf die Leistungsfähigkeit von Patienten mit kardialer ATTR auswirken kann.

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Jatros, 07.11.2019
Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Nicht übertragbare Krankheiten verstehen und verhindern mit Big Data und Exposom-Ansätzen

Umweltrisiken, insbesondere verkehrsbedingte Luftverschmutzung und Lärm, tragen wesentlich zur Krankheitslast von Herz-Kreislauf-Krankheiten bei. Ihre chronischen Gesundheitseffekte lassen sich nicht mittels randomisierter Studien untersuchen. Aber grosse administrative Kohorten kombiniert mit Forschungsbiobanken leisten mittels Big Data und Exposom-Forschung einen zentralen Beitrag zum Verständnis von Dosis-Wirkungs-Beziehungen und biologischen Wirkmechanismen und damit der kausalen Inferenz.

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Leading Opinions, 31.10.2019
Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

ASD- und PFO-Verschluss – Update 2019

Für den Verschluss eines Vorhofseptumdefektes (ASD) bestehen laut den ESC-Guidelines aus dem Jahre 2010 klare Empfehlungen bei Patienten mit Zeichen einer Rechtsherzbelastung und wirksamem Shunt und fehlender signifikanter pulmonaler Hypertension unabhängig vom Vorhandensein von Symptomen. Bei Patienten ≤ 60. Lebensjahr mit ischämischem zerebrovaskulärem Ereignis (nichtlakunärem Infarkt) und persistierendem Foramen ovale (PFO) mit grossem Shunt bzw. gleichzeitigem Vorhofseptumaneurysma (ASA) gibt es zunehmende Evidenz für den perkutanen PFO-Verschluss zur Verhinderung eines Schlaganfallrezidivs.

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Leading Opinions, 31.10.2019
Kardiologie & Gefäßmedizin