Fokusthemen

Compliance-Problem Osteoporosetherapie: Treat or do not treat!

Die epidemiologische Bedeutung von osteoporosebedingten Frakturen von Wirbelkörpern und im Schenkelhalsbereich ist heutzutage unbestritten. Bedingt durch die Zunahme der Lebenserwartung und die Geriatrisierung der Bevölkerungspyramide zeigte sich in den letzten Jahren eine progrediente Zunahme der Inzidenz von osteoporoserelevanten Frakturen. Die volkswirkschaftlichen Folgen sind nicht nur im sozialmedizinischen Bereich enorm. Osteoporose und frakturbedingte Krankenhausaufenthalte sind wesentliche Kostenfaktoren in unserem Gesundheitssystem.

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Jatros, 14.02.2019
Orthopädie & Traumatologie | Diabetologie & Endokrinologie

Kardiologie & Gefäßmedizin

Hyperkaliämie bei Herzinsuffizienz

Hyperkaliämie ist eine häufige Komplikation bei Patienten mit Herzinsuffizienz und wird in Abhängigkeit von Komorbiditäten wie Diabetes mellitus und Niereninsuffizienz häufig beobachtet. Wenngleich lange asymptomatisch, so ist eine Hyperkaliämie ernst zu nehmen und mit erhöhter Mortalität assoziiert. Neben etablierten Therapiestrategien steht uns Patiromer bereits jetzt und mit ZS-9 wohl in absehbarer Zeit ein weiterer neuer Kaliumbinder mit guter Verträglichkeit zur Verfügung.

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Leading Opinions, 20.12.2018
Kardiologie & Gefäßmedizin | Allgemeinmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Herzinsuffizienz und Diabetes

Es ist bekannt, dass Herzinsuffizienz und Diabetes Hand in Hand gehen. Als Ursache für die Veränderung im Bereich des Herzens bei Diabetes sind Effekte durch erhöhte freie Fettsäuren, durch Insulinresistenz, durch strukturelle Veränderungen wie myokardiale Fibrose und Matrixveränderungen anzusehen. Ebenso bestehen eine Mikroangiopathie, eine endotheliale Dysfunktion wie auch eine kardiale autonome diabetische Neuropathie. Dies alleine kann zu dem Prozess der diabetischen Kardiomyopathie führen. Als weitere Noxen sind natürlich die Hypertonie wie auch die koronare Herzerkrankung anzusehen.

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Leading Opinions, 20.12.2018
Kardiologie & Gefäßmedizin | Diabetologie & Endokrinologie | Allgemeinmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Herzinsuffizienz und Eisenmangel

Ungefähr 50% der Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz leiden an den Folgen eines Eisenmangels. Ein Eisenmangel ist unabhängig von einer Anämie klinisch und prognostisch bedeutend bei chronischer Herzinsuffizienz, da Eisen eine zentrale Rolle in der Regulation der Herz- und peripheren Muskelfunktion hat. Ein Ausgleich des Eisenmangels durch intravenöse Verabreichung von Eisencarboxymaltose verbessert Symptome, Lebensqualität und Leistungsfähigkeit bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und reduzierter Linksventrikelfunktion. Ob sich die Eisengabe auch in einer Reduktion der Mortalität niederschlägt, untersuchen laufende Studien.

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Leading Opinions, 20.12.2018
Kardiologie & Gefäßmedizin | Allgemeinmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Medikamentenbeschichtete Ballons für kleine Koronararterien

Die erfolgreiche Wiedereröffnung verengter Koronararterien beim Menschen mittels eines arteriell eingeführten Ballonkatheters wurde erstmalig 1977 durch Andreas Grüntzig durchgeführt. Häufige Komplikationen dieser Technik waren akute Gefässverschlüsse und das Auftreten hochgradiger Dissektionen, sodass in Ermangelung einer doppelten Plättchenhemmung die sog. Stents, also Gefässstützen aus Metall («bare metal stents», BMS), entwickelt wurden. Die BMS konnten diese Komplikationen zuverlässig verhindern, führten aber zu Restenosen, weshalb sich in der Folge die medikamentenbeschichteten Stents («drug-eluting stents», DES) durchsetzen konnten, welche die Häufigkeit von In-Stent-Restenosen stark reduzieren, in einem kleinen Prozentsatz aber zu akuten Gefässverschlüssen durch Gerinnsel führen. Diese Probleme sind bei kleinen Gefässen besonders ausgeprägt, sodass hier eine neue Technik in den Fokus tritt, welche bei anderen Indikationen schon erfolgreich angewandt wurde: die medikamentenbeschichteten Ballonkatheter.

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Leading Opinions, 20.12.2018
Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Die Netzhaut als Indikator für kardiovaskuläres Risiko

Der Augenhintergrund ist ein aussagekräftiger und möglicherweise zu wenig genützter Indikator für den Zustand des Gefässsystems und damit für das kardiovaskuläre Risiko. Dies zeigen Studien, die über die letzten 150 Jahre in der diabetischen und nicht diabetischen Population durchgeführt wurden.

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Leading Opinions, 20.12.2018
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Kardiologie & Gefäßmedizin

Neue Daten zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen und neue Leitlinien zur kardialen Revaskularisation

Zwei im Rahmen des ESC 2018 vorgestellte Studien zeigen, dass Aspirin in der Primärprävention ein ungünstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweist. Die Validierung der Ernährungs-Kohortenstudie PURE in mehreren grossen Kohorten bestätigt hingegen, dass eine relativ fett- und proteinreiche Kost das CV Risiko reduziert. In Bezug auf das «gute» HDL-Cholesterin war zu erfahren, dass zu viel auch «zu viel des Guten» sein kann: Sehr hohe Werte sind ebenso wie zu niedrige Werte mit einem erhöhten CV Risiko assoziiert. Kernstück der neuen Leitlinien zur kardialen Revaskularisation, die in München präsentiert wurden, sind Empfehlungen zur Indikationsstellung von Katheterintervention oder chirurgischer Bypassoperation.

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Leading Opinions, 20.12.2018
Kardiologie & Gefäßmedizin | Allgemeinmedizin

Hepatologie

Grad der Leberfibrose korreliert mit der Höhe des kardiovaskulären Risikos

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind weltweit die führende Todesursache.1 Die globale Prävalenz der nicht alkoholischen Fettlebererkrankung, der hepatischen Manifestation des metabolischen Syndroms, wird auf 24% geschätzt.2 Es ist davon auszugehen, dass sie in den kommenden Jahren die virale Hepatitis und die alkoholische Fettlebererkrankung als Hauptindikation für die Lebertransplantation überholen wird.3

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Leading Opinions, 20.12.2018
Hepatologie | Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardioembolischer Schlaganfall – State of the Art

Weltweit werden pro Jahr mehr als 17 Millionen Menschen mit einem Schlaganfall behandelt. Während die Inzidenz von Schlaganfällen innerhalb der letzten zweieinhalb Dekaden markant angestiegen ist (bis zu 1,8-fach zwischen 1990 und 2013), war über die Zeit ein Rückgang der schlaganfallbedingten Mortalität zu verzeichnen.1 Dennoch ist der ischämische Schlaganfall mit einer Häufigkeit von 11,8% aller Todesursachen weiterhin die zweithäufigste Todesursache nach der ischämischen Herzerkrankung (14,8% aller Todesfälle). Zudem gehört der ischämische Schlaganfall zu den häufigsten Ursachen für eine anhaltende Behinderung mit Pflegebedürftigkeit. Die Gesamtzahl der «Lebensjahre mit Behinderung» resp. der Verlust an Lebensjahren in unversehrter Gesundheit («disability-adjusted life years», DALY) wird pro Jahr mit 102 Millionen Lebensjahren weltweit beziffert.

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Leading Opinions, 20.12.2018
Kardiologie & Gefäßmedizin | Neurologie | Allgemeinmedizin