Fokusthemen

Kann bei allen Patientinnen auf eine Axilladissektion verzichtet werden?

Die Studie der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) TAXIS untersucht die fokussierte Axillachirurgie in Kombination mit axillärer Radiotherapie zur Behandlung von Patientinnen mit Mammakarzinom und hoher Tumorlast in der Axilla.

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Leading Opinions, 30.05.2019
Onkologie | Gynäkologie & Geburtshilfe

Kardiologie & Gefäßmedizin

Antikoagulationstherapie nach thromboembolischen Ereignissen

Wegen der Vorteile gegenüber der Standardtherapie werden die nicht Vitamin-K-antagonistischen oralen Antikoagulanzien in den meisten Indikationen als erste Wahl für eine Antikoagulationstherapie gesehen. In der Sekundärprophylaxe nach thromboembolischen Ereignissen werden sie zur Verhinderung von Schlaganfällen bei nicht valvulärem Vorhofflimmern sowie zur Therapie und Rezidivprophylaxe der venösen Thromboembolie eingesetzt. Rivaroxaban ist zusätzlich in einer niedrigeren Dosierung zur Prophylaxe atherothrombotischer Ereignisse bei Hochrisikopatienten mit koronarer Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit in Kombination mit einer Plättchenaggregationshemmung zugelassen.

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Jatros, 16.05.2019
Kardiologie & Gefäßmedizin

Diabetologie & Endokrinologie

Individualisierte Lipidsenkertherapie – ein Kurzreview

Die Reduktion von erhöhtem LDL-Cholesterin bei kardiovaskulären Risikopatienten ist ein vorrangiges Therapietarget. Speziell bei Menschen mit Diabetes mellitus und manifester kardiovaskulärer Erkrankung ist mit einer weiteren Anpassung der europäischen Leitlinien zu rechnen, also einer Senkung des Zielbereiches auf unter 55mg/dl, wie amerikanische Guidelines bereits vorexerziert haben. Eine kurze Übersicht zeigt, welche Optionen uns zurzeit dafür zur Verfügung stehen und was für welche Option spricht.

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Jatros, 16.05.2019
Diabetologie & Endokrinologie | Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

ICD bei nichtischämischer CMP – wer profitiert und wer nicht?

Sowohl in den Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC)1 als auch jenen der American Heart Association (AHA)2 stellt die ICD-Implantation bei nichtischämischer CMP (NICMP) bei einer linksventrikulären Ejektionsfraktion ≤ 35 % und zumindest dreimonatiger optimaler medikamentöser Therapie sowie einer Lebenserwartung von mehr als einem Jahr in gutem Allgemeinzustand eine Klasse-1- Indikation zur Primärprävention des plötzlichen Herztodes dar. Worauf basiert diese Empfehlung?

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Jatros, 16.05.2019
Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Ablationstherapie von ventrikulären Rhythmusstörungen

Nach einer anhaltenden ventrikulären Tachykardie (VT) mit EKG- Dokumentation oder Kammerflimmern (VF) im Rahmen eines Herz-Kreislauf-Stillstandes muss nach Stabilisierung der Akutsituation die pathophysiologische Ursache der Rhythmusstörung eruiert werden. Ventrikuläre Rhythmusstörungen werden meist durch eine Myokardischämie oder aber durch ventrikuläre Extrasystolen (VES) auf Basis einer Kardiomyopathie (CMP) oder einer „elektrischen“ Herzerkrankung ausgelöst.

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Jatros, 16.05.2019
Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Schenkelblock und ventrikuläre Extrasystolie als Risikofaktoren für HI

Linksschenkelblock (KLSB) und ventrikuläre Extrasystolen (VES) können sowohl Ursache als auch Folge von Kardiomyopathie und Herzinsuffizienz sein. Ein neu aufgetretener KLSB oder > 20 000 – 25 000 VES pro Tag bzw. ein > 25%iger VES-Anteil pro Tag bei strukturell unauffälligem Herzen stellt eine „red flag“ dar und erfordert regelmäßige Kontrolluntersuchungen. Bei KLSB und eingeschränkter Linksventrikelfunktion ist die kardiale Resynchronisationstherapie bestens etabliert. Zeichnet sich bei hohem VES-Anteil die Entwicklung einer CMP ab, kann eine Ablationstherapie in Erwägung gezogen werden.

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Jatros, 16.05.2019
Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Auch ältere Patienten mit Vorhofflimmern profitieren von einer Ablationsbehandlung

Die Katheterablation ist bei jüngeren und aktiven Patienten mit Vorhoimmern die Therapie der 1. Wahl. Eine Altersgrenze gibt es aber nicht. Entscheidend ist vielmehr, wie weit das Remodelling und damit der Krankheitsprozess schon fortgeschritten sind.

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Leading Opinions, 16.05.2019
Kardiologie & Gefäßmedizin | Allgemeine Innere Medizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Update subkutaner ICD und tragbare Defibrillatorweste

Das Konzept des subkutanen ICD hat gemeinsam mit der «Leadless»- Technologie konventioneller Schrittmacher eine neue Ära der Device-Therapie eingeläutet. Eine sorgfältige Patientenselektion vorausgesetzt, ermöglicht der subkutane ICD eine effektive Therapie unter Ausschaltung möglicher Komplikationen transvenöser Systeme. Als wertvolles Tool im Sinne einer nicht invasiven «Bridging»-Therapie erweist sich die tragbare Defibrillatorweste, sei es nach Explantation infizierter Systeme, zur Ausschöpfung konservativer Therapieverfahren für einen definierten Zeitraum oder auch zur Risikostratifizierung.

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Leading Opinions, 07.03.2019
Kardiologie & Gefäßmedizin

Kardiologie & Gefäßmedizin

Mortalitätsreduktion durch Ablation von Vorhofflimmern?

Die Beweisführung dafür, dass es besser ist, den Sinusrhythmus bei Patienten wiederherzustellen, als ein Vorhofflimmern zu behandeln, dauerte rund zwei Jahrzehnte. Ein kurzer historischer Rückblick auf die Entwicklung zeigt die Fallstricke, die zu überwinden waren. 2018 wurde jedoch zum Jahr der finalen Entscheidung mit der Publikation der CASTLE-AF-Studie1 und der Präsentation eines Reviews zu dieser Studie.

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Leading Opinions, 07.03.2019
Kardiologie & Gefäßmedizin