Fokusthemen

Forschungsergebnisse stärken gängige Praxis bei urologischen Tumoren

Als erster Kongress zu den urologischen Entitäten ist das Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in jedem Jahr die erste Möglichkeit zum erneuten Austausch mit Kollegen und Studiengruppen. Beliebt ist der Kongress auch wegen der Fortbildungsmöglichkeiten. In diesem Jahr wurden neue Auswertungen zu den großen Studien STAMPEDE und CHAARTED bezüglich des hormonsensitiven Prostatakarzinoms präsentiert und die gängige Praxis bestätigt. Beim Harnblasenkarzinom und beim Nierenzellkarzinom wurden auch Studien zu neuen Substanzen und Wirkmechanismen vorgestellt, die möglicherweise in naher Zukunft die Therapieoptionen erweitern.

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Urologik, 02.04.2020
Onkologie | Urologie & Andrologie

Onkologie

Verbesserung von Früherkennung und Patientenselektion vorantreiben

Bei gastrointestinalen Tumoren ziehen sich negative Phase-III-Studien durch alle Entitäten, wie sich in den Vortragssitzungen beim Gastrointestinal Cancers Symposium (ASCO GI) in San Francisco wieder gezeigt hat. Gezieltes Screening von Risikopatienten und eine optimierte Patientenselektion für personalisierte Therapiestrategien gehören daher zu den hoffnungsvollsten Möglichkeiten, um die Prognose von GI-Tumor-Patienten weiter zu verbessern.

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Leading Opinions, 02.04.2020
Onkologie | Gastroenterologie

Onkologie

Ausreichend Diskussionsbedarf

Alle zwei Jahre findet die Advanced Prostate Cancer Consensus Conference (APCCC) in der Schweiz statt, bei welcher das optimale klinische Management von Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom besprochen wird. Zu bestimmten Fragestellungen wird am Ende des Meetings von einem Panel renommierter Experten abgestimmt und die dabei gezogenen Schlüsse in Form eines Konsensus-Papers veröffentlicht. PD Dr. med. Aurelius Omlin, Leitender Arzt am Kantonsspital St. Gallen, initiierte 2015 gemeinsam mit Prof. Dr. med. Silke Gilllessen vom Oncology Institute of Southern Switzerland die APCCC und ist Teil des Panels. Hier verrät er uns, über welche aktuellen Herausforderungen letztes Jahr die intensivsten Diskussionen geführt wurden.

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Leading Opinions, 02.04.2020
Onkologie | Urologie & Andrologie

Onkologie

Körperliche Langzeitfolgen nach einer Krebserkrankung im Kindesalter

Die pädiatrische Onkologie konnte in den letzten Jahrzehnten grosse Erfolge feiern. Heute werden in der Schweiz ca. 85% aller Kinder und Jugendlichen, die eine maligne Erkrankung haben, geheilt.1 Die Schweiz ist eines der europäischen Länder mit der höchsten Heilungsrate. Die Heilungsrate variiert nach Erstmalignom, aber selbst bei Hirntumoren können über 70% der Kinder geheilt werden. Folglich nimmt die Anzahl Langzeitüberlebender nach Kinderkrebs stetig zu. Aktuell leben in der Schweiz ca. 6000 Erwachsene, die vor dem 20. Geburtstag ein Malignom hatten. Wenn man die Erwachsenen dazuzählt, die nach dem 20. Geburtstag ein Malignom hatten, leben in der Schweiz über 200 000 Langzeitüberlebende. Es ist also wichtig, dass wir uns Gedanken über die Spätfolgen machen, die diese Patienten haben.

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Leading Opinions, 02.04.2020
Onkologie

Urologie & Andrologie

Therapie des fortgeschrittenen Blasenkarzinoms

Das Blasenkarzinom ist das am siebenthäufigsten diagnostizierte Karzinom bei Männern und das elfthäufigste, wenn man beide Geschlechter miteinbezieht.1 75% der Patienten präsentieren sich bei initialer Diagnosestellung mit einem nicht muskelinvasiven Blasenkarzinom, wohingegen 25% der Patienten bei Diagnosestellung bereits ein muskelinvasives Karzinom (MIBC) aufweisen.

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Urologik, 02.04.2020
Urologie & Andrologie | Onkologie

Onkologie

Forschungsergebnisse stärken gängige Praxis bei urologischen Tumoren

Als erster Kongress zu den urologischen Entitäten ist das Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in jedem Jahr die erste Möglichkeit zum erneuten Austausch mit Kollegen und Studiengruppen. Beliebt ist der Kongress auch wegen der Fortbildungsmöglichkeiten. In diesem Jahr wurden neue Auswertungen zu den großen Studien STAMPEDE und CHAARTED bezüglich des hormonsensitiven Prostatakarzinoms präsentiert und die gängige Praxis bestätigt. Beim Harnblasenkarzinom und beim Nierenzellkarzinom wurden auch Studien zu neuen Substanzen und Wirkmechanismen vorgestellt, die möglicherweise in naher Zukunft die Therapieoptionen erweitern.

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Urologik, 02.04.2020
Onkologie | Urologie & Andrologie

Onkologie

Welche Studienergebnisse sind „practice-changing“?

Das von Universimed gemeinsam mit der ABCSG veranstaltete Post-SABCS-Meeting hat sich mittlerweile zu einem Fixpunkt am Jahresbeginn etabliert und war auch dieses Mal außerordentlich gut besucht. Bei der nach den Vorträgen stattfindenden Diskussion wurden u. a. die aussagekräftigen Daten zu zwei Substanzen für das HER2+ Mammakarzinom – nämlich Tucatinib und Trastuzumab Deruxtecan – hervorgehoben: Selbst bei massiv vortherapierten Patientinnen können noch beeindruckende Outcomes erzielt werden.

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Jatros, 02.04.2020
Onkologie | Gynäkologie & Geburtshilfe

Pneumologie

Krank durch E-Zigaretten

Anders als oft suggeriert, atmet der Raucher von E-Zigaretten keinen Wasserdampf, sondern ein Aerosol ein, das verschiedene, teils toxische Substanzen enthält. Dies führt zu einem neuen Krankheitsbild, der sogenannten akuten Dampferkrankheit.

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Leading Opinions, 05.03.2020
Pneumologie

Kardiologie & Gefäßmedizin

Real-World-Daten bestätigen Sicherheit des 0/1-h-Algorithmus

Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) empfiehlt den 0/1-Stunden-Algorithmus zur raschen Troponin-basierten Triage von Patienten mit Verdacht auf einen akuten Myokardinfarkt. Bisher basierte dieser auf Daten aus Studienbedingungen, Real-World-Daten aus der klinischen Routineanwendung fehlten. Aktuelle Daten aus der Schweiz und Argentinien konnten nun eine ausgezeichnete Effizienz und Sicherheit auch in der Routineanwendung dokumentieren.

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Leading Opinions, 05.03.2020
Kardiologie & Gefäßmedizin | Allgemeine Innere Medizin